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  • Kupplungsbetätigung der Nuovo Falcone und Reduzierung der Handkräfte

Kupplungsbetätigung der Nuovo Falcone und Reduzierung der Handkräfte

Viele beschweren sich über die Kraft, die benötigt wird die Kupplung der Nuovo Falcone zu ziehen. Dies vor allem, wenn die Kupplung überholt wurde und auch neue Federn zum Einsatz kommen. Daher will ich hier mal das Thema aufgreifen und anhand der Betätigung der Nuovo Falcone beschreiben.

Leider habe ich keine komplett originale NF zur Hand, aber die Einzelteile entsprechen sich.

Die Kupplung besteht aus folgenden Bereichen:

  • Kupplungskorb mit Zuganker
  • Kupplungsdeckel innen
  • Kupplungsdeckel aussen / Hebel
  • Handhebel

Hier der Handhebel meiner Centauro mit dicken Schaumgummi-Griffen (altersgerecht)

Zuerst mal die Beschreibung der einzelnen Bereiche:

Das Kupplungspaket wird im Ruhezustand zusammengedrückt. Diese Aufgabe übernehmen die sechs Federn. Bei anderen Kupplungsarten kann es auch nur eine Tellerfeder (V35-V75) sein.

Um die Kupplung nun zu öffnen (trennen), muss gegen die Federn gearbeitet werden. Hier ist die Quelle der Kraft, die so oft bemängelt wird. Diese Federkraft wird aber benötigt, um die entsprechende Reibung = Kraftschluss zwischen Motor und Getriebe herzustellen.

Zugpunkt ist der aus der Kupplung herausragende Pilz. Bei anderen Lösungen wird dieser Pilz durch die Getriebewelle mit einer Stange von der anderen Motorenseite aus gedrückt.

Gleich bleibt im Prinzip der benötigte Weg, um den Kraft-schluss aufzuheben. D.h. zwischen den Reib- und Stahlscheiben muss ein Spalt entstehen (NF: 8 Reibscheiben, 7 Stahlscheiben, benötigt werden insgesamt 15 Spalten). Bei Einscheibenkupplungen ist dies natürlich weniger (Druck-platte innen, Reibscheibe, Druckplatte aussen, z.B. V65 also nur 2 Spalten).

Bei der NF summieren sich die Spalten dann auf eine benötigte Trennstrecke von 2,5mm. D.h. der Pilz muss um diesen Betrag nach aussen gezogen werden.

Ich gehe hier von einer funktionierenden Kupplung aus. Verschlissene Scheiben (reduzierte Dicke) haben darauf keinen Einfluss. Allerdings gibt es Probleme mit kaputten Scheiben, die gebrochen oder wellig sind.

Der Pilz muss nun um diesen Weg gegen die Federn gezogen werden. Bei der NF nach aussen.

Dies übernimmt hier der Kupplungshebel im Gehäusedeckel.

Mit den beiden Hebeln greift er hinter das Drucklager (zwei Druckpunkte) und zieht bei Betätigung am Pilz nach aussen.

Wichtig ist hier der Abstand der Druckpunkte zur Drehachse. Dieser Abstand beträgt 30mm.

Die Drehachse überträgt die Bewegung nun nach aussen. Hier ist nun ein Hebel aufgesetzt.

Die Länge des Hebels (Achsenmittelpunkt – Nippel-Mittelpunkt) beträgt 110mm.

Im Bild ist ein Hydrauliknehmerzylinder zu sehen. Genauso gut kann hier ein Seilzug eingehängt sein. Bei dieser Betrachtung beziehe ich mich aber auf die Seilzugvariante.

Nun zum Handhebel.

Wichtig ist in diesem Fall der Betätigungsweg.

  1. maximaler Seilweg
  2. Betätigungsweg

Der Weg ergibt sich aus dem Unterschied von der Ruhestellung zum voll angezogenen Hebel. Der Effekt ist dann, um wieviel mm der Seilzug herausgezogen werden kann.

Das Problematische daran ist:

  • wenn ein verstellbarer Hebel montiert ist, und der ist durch etwas kürzere Finger nach innen gestellt
  • dickere Griffgummis montiert sind, die den Weg reduzieren
  • eine zu kleine Hebeleinheit montiert ist

Zusammenfassend in Prosa:

Wenn der Kupplungshebel am Lenker gezogen wird, ergibt sich ein Weg, den das Kupplungsseil sich bewegt. Dieser Weg betätigt dann den Kupplungshebel auf dem Seiten-deckel und der dreht die Achse im Deckel. Innen hebt die Achse über die beiden Hebel den Pilz an und die Kupplung trennt.

Zusammenfassend mit technischen Daten:

  • Der Kupplungshebel wird gezogen, das ergibt einen maximalen Seilweg von 9 mm
  • dieser Seilweg bewegt nun den äusseren Kupplungshebel um denselben Weg an der Kupplungsseileinhängung
  • Die Bewegung des Hebels dreht die Achse um 4,7 Grad
  • Die Drehbewegung hebt über die beiden Hebel den Pilz um 2,5 mm an

Soweit nun die Beschreibung der originalen Kupplungs-betätigung der NF.

Für die Reduzierung der Handkraft gibt es nun einige Ansätze.

Quelle der benötigten Kraft sind die Federn der Kupplung. Hier eine Änderung vorzunehmen geht ohne riesigen Auf-wand nicht. Der Kupplungskorb müsste auf dem Zahnrad geändert werden.

Daher ist grundsätzlich anzumerken, Kupplungspaket und Federn bleiben gleich.

Damit ist der benötigte Weg am Pilz immer vorgegeben.

Relativ leicht ist die Änderung des äusseren Hebels auf dem Seitendeckel.

In diesem Beispiel könnte der Hebel von 110mm auf 180mm verlängert werden.

Betätigungsschritte:

  • das Kupplungspaket muss um 2,5 mm angehoben werden
  • damit wird die Achse um 4,7 Grad gedreht
  • mit dem Hebel von Länge 180mm ergibt dies einen benötigten Seilweg von 14,7 mm
  • der Kupplungshebel muss nun diesen Seilweg erzeugen und damit um einen Winkel von 28,4 Grad bewegt werden

==> es steht aber nur ein Winkel von 17,3 Grad zur Verfügung Diesen Winkel (bzw. den Seilweg) könnte man erreichen wenn der Kupplungshebel geändert wird.

  1. Abstand Drehpunkt – Mitte Seilaufnahme
  2. Länge des Hebels 170mm

Würde nun der Hebel geändert, damit der Abstand ‚1‘ von 30mm auf 49mm anwächst, hätte man den benötigten Seil-weg zur Verfügung.

Am Kupplungshebel auf dem Seitendeckel wurde die benötigte Kraft reduziert durch einen längeren Weg. Leider ist aber der Kupplungshebelweg am Lenker weiterhin begrenzt und damit müsste man nun eine höhere Kraft aufwenden.

Resultat:

Eine Verlängerung des äusseren Kupplungshebels und der damit benötigte Seilweg ist nicht zielführend.

Nach vielen Gesprächen stellte sich heraus, dass alle Änderungen ein Null-Summen-Spiel sind.

Der Weg am Kupplungshebel ist begrenzt und fix, der Weg des Pilzes an der Kupplung ist ebenfalls fix. Jede Änderung dazwischen hebt sich gegenseitig auf.

Reduziert man durch eine Maßnahme die Kraft, verlängert sich der Hebelweg, der aber begrenzt ist.

Natürlich ist eine minimale Verlängerung machbar, wenn sie innerhalb des Leerlaufes der Betätigung (Kupplungsspiel) liegt. Es ist aber zu bedenken, dass sich diese Toleranz verringert, wenn sich der Motor im heissen Zustand befindet.

Auch ist ein gewisses Spiel notwendig, damit die Kupplung ordnungsgemäss trennt und schliesst.

Ein anderer Ansatz:

Meine Frau hat sich auch bei ihrer Breva 750 über zu hohe Kupplungskräfte beschwert.

Dazu habe ich zuerst den Kupplungshebel am Lenker gegen einen verstellbaren getauscht. Dadurch konnte ich den Hebel etwas näher am Lenker positionieren. Bei der Be-tätigung musste man nicht gleich mit den Fingerspitzen viel Kraft aufbringen.

Dadurch hat sich aber nun der Seilweg reduziert. Die Ein-stellung des Kupplungswegs war dann sehr kritisch. Zu wenig Spiel ergab eine rutschende Kupplung. Zuviel Spiel, dann hat die Kupplung nicht richtig getrennt. Das Schalten war sehr hakelig (Abhilfe ergab sich dann erst durch den Einbau der neuen Kupplung der V85).

Bei meiner NF habe ich die Kupplungsbetätigung auf Hydraulik umgebaut. Hat etwas Zeit in Anspruch genommen, bis ich die richtige Pumpen-Nehmer-Einheit gefunden hatte. Letztendlich reduzierte ich damit die Probleme mit einem alternden Seil und handelte mir dafür Hydraulikprobleme ein. Die Kraft hat sich nicht merklich geändert.

Noch dazu kommt bei der NF ein anderes Problem. Die Kupplungsfedern altern und verlieren an Kraft. Dadurch beginnt die Kupplung minimal unmerkbar zu rutschen. Die Kupplungsreibscheiben quittieren dies mit Verglasen. Wenn dann die Kupplung merkbar zu rutschen beginnt, ist es schon zu spät.

Freut sich jemand über eine leichtgängige NF-Kupplung, sollte er schon mal auf eine neue Kupplung sparen.

Wenn man sich die einzelnen Bereiche kritisch ansieht, kann man einiges an Optimierungspotential ausmachen:

  • Handhebel, die Lagerung kann man von einem Bolzen auf ein Kugellager umbauen
  • Seilzug, statt einem normalen Seilzug kann man einen mit Teflon verwenden
  • oder auch statt des Seils einen Stahlzug,
  • oder ganz auf Hydraulik umstellen

Was sinnvoll ist und im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten liegt, mag jeder für sich selber entscheiden.

Meiner Meinung nach könnte das Problem nur durch zwei Änderungen angegangen werden:

  1. Modifizierung der Kupplung an sich. Änderung der Reibwerte der Kupplung und dadurch eine mögliche Reduzierung des Anpressdruckes auf das Federpaket. Dies würde weichere Federn bedeuten und somit weniger Hand-kraft erfordern.
  2. Unterstützungsmaßnahmen bei der Kupplungs-betätigung. So wie z.B. der Bremskraftverstärker im Auto.

Ernst Metzger, November 2025

Nuovo Falcone
Reparatur der Kupplung einer Nuovo Falcone unter verschiedenen BedingungenKupplungsbelagstärke NF

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